So lernst du das Apnoetauchen: Eine Roadmap

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Ausbildung im Apnoetauchen
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Das Problem mit der Ausbildung im Apnoetauchen

Das größte Problem, das ich beim Apnoetauchen sehe, ist, dass es einfach nicht sehr präsent ist und nicht die Kontaktfläche zu potentiellen Interessenten hat, die es eigentlich bräuchte. Viele kennen den Sport einfach nicht. Und wenn sie ihn Googlen dann findend sie eigentlich nur oberflächliche und vielfach kopierte Informationen. Was sie allerdings überhaupt nicht finden, ist irgendeine Anleitung, wie sie sich in dem Sport überhaupt nähren. Tauchlehrer sind knapp und nicht gerade in PR oder Marketing geschult. Und gute Bücher und die wirklich interessanten Informationen sind auf Englisch oder nur sehr schwer zu bekommen.

Und dann ist das mit der Entwicklung so, wie man sie beim Apnoetauchen sieht. Es ist ein relativ unterentwickelter, verkannter Nischensport. Zu allem Überfluss ist das Image von Gefahr und Risiko auch noch ein Magnet für Leute, die dem Sport nicht wirklich guttun. Tiefen- Rekorde wie No Limit unter Eis sind keine offizielle Disziplin im Apnoetauchen, sondern dienen nur der reißerischen Aufmache. Vielleicht gibt es kurzfristige mediale Aufmerksamkeit von der Bild oder vielleicht ein paar mehr Likes. Aber insgesamt trägt das eher dazu bei, dass die breite Öffentlichkeit den in meinen Augen besten Sport der Welt als „extrem“ oder „gefährlich“ aussieht. Aber das stimmt nicht! Es ist wie bei anderem eigentlich immer das, was man daraus macht. Und das trifft ganz besonders beim Apnoetauchen zu.

Die Motivation beim Apnoetauchen

Das Apnoetauchen lernen viele deshalb nur, wenn sie sich schon einiger Maßen für das Gerätetauchen, Schnorcheln oder diese „extreme“ (und beworbene) Seite des Apnoetauchens interessieren. Und das lässt all diejenigen außen vor, die es einfach nur genießen könnten. Ich habe schon mit vielen Freunden und Bekannten, die ebenfalls Apnoe- Taucher sind, gesprochen und immer wieder feststellen müssen, dass es eigentlich immer reiner Zufall ist, dass sie zum Apnoetauchen gefunden haben. Aber wenn sie einmal da sind, dann bleiben sie und sind begeistert bei der Sache. Das ist schön, aber auch schade zugleich. Denn ich glaube, dass eigentlich sehr viel mehr den Sport beispielsweise im Urlaub machen würden, beispielsweise als fortgeschrittenes Schnorcheln, oder als Möglichkeit die Unterwasserwelt ohne viel Ausrüstung zu erkunden.

Wie ich das Apnoetauchen lernen konnte:

Auch bei mir hat das so angefangen. Und es war ebenfalls purer Zufall. Ich war immer eifrig am Schnorcheln und wollte in der Karibik mit Freunden immer tiefer zu einem Wrack tauchen, das auf 12 Metern lag. Damals schien es eine unglaubliche Tiefe. Ich habe dann mal gesehen, wie leicht jemand mit unglaublich eleganter Technik dort runter getaucht war. Als sich herausstellte, dass das ein „Apnoetaucher“ war, und man das Apnoetauchen lernen konnte, war es schon um mich geschehen. Ich war sowieso immer im Wasser, war immer Schwimmen, schon als sechs- Jähriger.

Danach machte ich dann bei der nächsten Gelegenheit eine kurze Einführung in das Apnoetauchen. Es hat dann ein wenig gedauert, bis ich meinen AIDA 2 gemacht habe. Aber das war eine der besten Sachen, die ich gemacht habe. Schon danach war ich davon überzeugt, dass ich Tauchlehrer für das Apnoetauchen werden wollte. Ich machte dann meinen AIDA 3 und 4 ziemlich schnell nacheinander und bin dann nach Ägypten um tatsächlich Apnoe- Tauchlehrer zu werden. Rückblickend kann ich dir sagen, dass alles, ohne einen Tauchlehrer anders verlaufen wäre.

Warum ohne einen Tauchlehrer niemand das Apnoetauchen lernen sollte!

Für mich liegt das auf der Hand. Rückblickend hätte ich nie ernsthaft mit dem Apnoetauchen begonnen, wenn ich nicht die strukturierte Einführung gehabt hätte. Ich wäre immer noch ängstlich bei den noch so flachen Tauchgängen und hätte längst nicht den Spaß entwickelt, den ich heute selbst habe. Und das ist sicherlich wichtig. Ohne Spaß zu haben, würde ich den Sport niemals lange machen können. Und den hätte ich niemals ohne die Sicherheit entwickeln könne, die ich in den Kursen bei Andreas P., Brian C. und Andreas D. gehabt hätte. Wie ich momentan auch finde, sind sehr viele Quellen im Internet einfach nicht wirklich zuverlässig.

Und für mich ist es immer wichtig gewesen die Zusammenhänge zu verstehen. Denn die bekommt man nur wirklich mit, wenn man sie strukturiert auch von jemandem vermittelt bekommt, der es selbst verstanden hat. Sich alleine auf Leute zu verlassen, die dieses Verständnis nicht entwickelt haben, ist fahrlässig. Man läuft dann Gefahr Dinge zu unterschätzen oder seine eigenen falschen Schlussfolgerungen zu ziehen und sich dann ungewollt in Gefahr zu bringen.

Warum also Interessierten online das Apnoetauchen lernen lassen?

Das ist natürlich eine gute Frage. In gewisser Weise ist das natürlich ein Schuss ins Knie. Aber dadurch, dass ich das mache, kann ich sicher sein, dass diejenigen, die sonst unfertiges Halbwissen verbreiten und vielleicht noch daran Geld verdienen langsam verdrängt werden. Eben weil sie keinen Mehrwert bieten, weil sie selbst ja nicht Bescheid wissen, kann ich mit gute Qualität und echtem Wissen und Erfahrung punkten. Und das ist auch die Idee hinter den Online Kursen.

Was sind an meinen Online Kursen anders?

Erstens bin ich ein echter Apnoetauchlehrer. Das heißt ich darf den Sport unterrichten und kann es verantworten Leuten Sachen zu sagen. Ich habe Ahnung von dem, was ich da erzähle, ein Verband dies auch kontrolliert und die Sicherheit in den Kursen gewährleistet. Ich gehe über das hinaus, was eigentlich in gewöhnlichen Kursen unterrichtet wird. Und – was ganz wichtig ist – ich gebe dir einen einfachen Einstieg in das Tauchen an sich! Da ich die Online Kurse in meinen Kursen nutze, um meinen Schülern die Theorie zu vermitteln, hast du den Vorteil, dass du gleich viel besser vorbereitet bist und besser Bescheid weißt als andere.

Auch wenn du nicht zu mir kommen solltest, du kannst den Informationen, die du erhältst, vertrauen. Sie sind nicht aus dem Internet zusammengesucht oder nur zusammengeworfen. Ich habe knapp 1 Jahr an dem ersten Online Kurs gearbeitet, bis ich selbst davon überzeugt war, dass das einfach eine zu gute Sache ist, die meinen Kurs praktisch erweitert. Und ganz wichtig ist, der Online Kurs gibt dir einen weg vor, wie du nicht nur das theoretisch das Apnoetauchen lernen kannst, sondern auch Anschluss an einen Kurs, der Community und vielen vertrauenswürdigen, auch kostenfreien Informationen kommst.

Und das ist in meinen Augen das wichtigste für das Apnoetauchen, damit der beste Sport der Welt weiterwächst. Kein „Expertenwissen“, das die Experten geheim halten, damit alle Leute bei ihnen kaufen. Nein. Ich will insgesamt das Wissen so gut es geht und so verantwortungsvoll wie möglich verfügbar machen.

Roadmap zum Apnoetauchen

Und deshalb ist hier mein Tipp, wie ich heute das Apnoetauchen lernen würde:

  • Lese so viel es geht. Nicht nur in meinem Blog oder Büchern von mir, sondern von allen möglichen Leuten. Umberto Pelizzari, Anna von Boetticher oder anderen Autoren, aber auch anderen Blogs.
  • Schaue dir Bilder an, die talentierte Unterwasserfotografen zum Thema „Freediving Art“ auf Instagram oder Facebook posten.
  • Und nimm dann, wenn du dir sicher bist einen Kurs im Apnoetauchen, wo du den Sport in physischer Form – nicht digital oder lesen – lernst. Das kannst du natürlich bei mir machen, aber auch bei anderen Tauchlehrern.
  • Wenn du einen Kurs machst, dann bereite dich vor. Und dazu kannst du meine Online Kurse benutzen. Sie sollten niemals nur alleine für sich als Kursersatz genommen werden, um sich dann den eigentlichen Kurs zu sparen. Das war nicht die Idee dahinter und ist unter Umständen gefährlich. Sie sollten dich vorbereiten und dir dann helfen dich im eigentlichen Kurs auf das zu konzentrieren, was wichtig ist. Das ist und bleibt das Tauchen. Nur im Wasser kannst du die Erfahrung und die Sicherheit entwickeln, die du brauchst.
  • Und wenn dir der Einsteigerkurs gefallen hat, dann kannst du mit der Ausbildung fortfahren und weiter im Kurssystem fortschreiten. Du kannst dann lernen, tiefer zu tauchen, länger die Luft anzuhalten und vor allen Dingen sicher auf den Tauchgängen zu sein!

Spaß haben und sicher zu sein sollte immer die erste Priorität beim Apnoetauchen sein …

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