Warum sich beim Apnoetauchen überhaupt mit Physiologie beschäftigen?

Physiologie
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Physiologie im Apnoetauchen
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Wie ich im Artikel über das Schwimmen, Schnorcheln und Gerätetauchen bereits gesagt habe ist das Apnoetauchen eher die natürliche Fortsetzung vom Schwimmen und Schnorcheln. Im Gegensatz zum Gerätetauchen verwenden wir keine technische Lösung zu dem Problem „wie kann ich mich so lange wie möglich Unterwasser aufhalten“. Sondern wir verwenden im Grunde Schnorchel Ausrüstung – manchmal noch nicht einmal das -, um in die Tiefe zu tauchen. Naja, und das ist der Grund, warum wir uns mit unserem Körper beschäftigen müssen. Wir haben nichts anderes, mit dem wir arbeiten können. So einfach ist das. Und demzufolge lesen wir keine Gebrauchsanleitungen für Regulatoren oder Tanks, sondern eine „Gebrauchsanweisung“ für unseren Körper. Und das ist die Physiologie!

Warum jeder Taucher in der Physiologie Bescheid wissen sollte.

Warum sollte sich aber wirklich JEDER Taucher mit dem Thema auseinandersetzen? Kann man sich nicht auf andere verlassen, wenn es darum geht? Sicher. Gerade das ist denke ich bei Anfängern der Fall. In den Kursen ist das vermittelte Wissen recht pragmatisch abgedeckt. Es werden dort nur die wichtigsten Bereiche aus der Physiologie gelernt. Willst du dich allerdings im Apnoetauchen weiterbilden, dann musst du schon mal das ein oder andere mehr lernen.

Apnoetauchen ist keine so einfache Sache.

Der Grund ist einfach der, dass es kein Tauchschulen- System wie beim Gerätetauchen gibt. Wir können nicht unseren Körper „zur Jahreswartung“ in einem Tauch-Shop geben. Das macht man nur mit der technischen Tauchausrüstung, den Regulatoren, Tanks und der Weste beim Gerätetauchen. Wir können das mit unseren Lungen, dem Herz-Kreislaufsystem und so weiter nicht machen. Naja, und das ist dann eben nicht so einfach. Eben mal schnell Ausrüstung mieten und 3 Tauchgänge pro Tag machen ist einfach und bequem. Wir können beim Apnoetauchen sicher einfach so mal Schnorcheln und relativ flach tauchen. Auch nach längerer Pause ist das möglich. Aber einfach so mal 40 Meter tauchen geht nicht. Der Körper muss sich erst einmal an den Druck gewöhnen und man muss so einiges erst wieder lernen, bis man so weit ist. Unser Körper ist somit mit das wichtigste.

Physiologie im Apnoetauchen

Und deshalb müssen wir beim Apnoetauchen langfristig unseren Körper fit und gesund halten. Wir müssen langfristig trainieren – grade auch im Winter. Und wir müssen wissen, wie wir am besten mit unserem Körper umgehen können.

Fazit

Und dort liegt der Punkt auch vergraben. Beim Apnoetauchen lernen wir in erster Linie Physiologie! Die anderen Bereiche wie beispielsweise Physik dienen nur dazu, die Reaktionen auf den Körper zu verstehen. Wir wollen abschätzen können, was uns erwartet und dann das richtige tun, um unserem Körper damit klar zu kommen. Apnoetauchen lernen heißt also in erster Linie Physiologie lernen. Warum hast du also noch kein Physiologie- Buch aufgemacht? Hehe … aber dazu bin ich ja da 😉

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